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Methodik

Das Slot-Modell (Österreich & Deutschland)

Für jeden möglichen Tankzeitpunkt innerhalb des Prognosehorizonts schätzt die Engine einen erwarteten Preis. Empfohlen wird der Zeitpunkt mit dem größten abgezinsten Vorteil gegenüber „jetzt" — sofern die Reichweite ihn erlaubt und der Vorteil eine Bagatellschwelle übersteigt. Ist der Unterschied unerheblich, sagt die App das, statt eine Scheingenauigkeit vorzutäuschen.

Österreich: Die Spritpreisverordnung erlaubt Erhöhungen nur um 12:00 Uhr, Senkungen jederzeit. Das Tagestief liegt deshalb praktisch immer im Fenster 11:30–11:59. Deutschland: mehrere Preiswellen pro Tag, Tiefs meist gegen 11 Uhr und zwischen 19–21 Uhr — die App sucht die zwei günstigsten Stunden je Tag aus den gemessenen Mustern.

Komponenten je Slot

Der erwartete Preis setzt sich aus fünf Bestandteilen zusammen (in ct/L):

Jede Komponente wird nur verwendet, wenn genug eigene Messdaten vorliegen — sonst greift ein Landesmittel oder der Wert bleibt 0. Es werden keine Werte geraten.

Die Wetterlagen

LageBedeutung
SonnigJetzt ist das Tief — sofort tanken lohnt sich wirklich.
RuhigDer Unterschied zum besten Zeitpunkt ist unerheblich.
Regen in SichtEin günstigerer Zeitpunkt liegt im Horizont.
GewitterEine Preiserhöhung wurde gerade beobachtet oder ist deutlich (≥ 3 ct) zu erwarten.

Schweiz: Tendenz statt Slots

Für die Schweiz gibt es keine offenen, tankstellenscharfen Daten. Die App zeigt deshalb keine Tagesslots, sondern eine Wochentendenz auf Basis des Rohölpreises in Franken — mit entsprechend niedrigerer Konfidenz.

Prognosehorizont

Aktuell konfigurierter Horizont: 5 Tage. Der Horizont wird nach acht Wochen eigener Datenhistorie anhand der tatsächlichen Trefferquote überprüft und bei Bedarf gekürzt — die App behauptet nie mehr Präzision, als die Datenlage hergibt.

Trefferquote

Wird veröffentlicht, sobald mindestens 200 Bewertungen vorliegen. Aktuell: 0.